Was dem einen sein Apfelwein, ist dem anderen der Äpfelwein, Äbbelwei, Apfelwoi, Eppelwein, Ebbelwei, Äpplwoi usw. Das liegt am hessischen Idiom und meint doch immer das gleiche: einen guten "Schoppe". Denn so wird er genannt, wenn er ausschließlich im 0,3-Liter-Glas, dem sogenannten "Gerippte", - wegen der griffigen Rautenstruktur - serviert wird. Sitzt man mit Freunden zusammen, empfiehlt es sich, gleich einen "Bembel" zu bestellen, die gibt es als "5er" bis "16er", was bedeutet, dass 5 bis 16 Schoppe in einem graublauen Steinkrug serviert werden. Das hält den Apfelwein kühl und erspart dem Service die Rennerei.
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Wie auch immer Sie ihren "Schoppe" nennen, er ist ein Genuß - und das seit vielen hundert Jahren. Im Oktober werden die frische Äpfel von den Streuobstwiesen der Umgebung (Maintal, Wetterau, Taunus, Odenwald) gekeltert. So entstehen aus ca. 3 Zentner Äpfeln durch Pressung der Maische und anschließende Gärung rund 100 Liter Apfelwein. Zunächst wird dieser "Süßer" genannt - die Lagerung besorgt dann den weiteren Reifeprozess: Vom "Rauscher" über den "Hellen" zum "Neuen". Und der ist bis zur nächsten Ernte wieder der "Alte". Jährlich werden allein in Hessen ca. 70 Millionen Liter Apfelwein hergestellt. Sehr zum Wohle.
 
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